Dieser Kurs des IIHS umfasst sieben Module, die im eigenen Tempo absolviert werden können, und bietet einen fundierten Rahmen zum Verständnis von Ungerechtigkeit im Wohnungswesen in indischen Städten – sowie von Maßnahmen, die uns auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit voranbringen können.
Das Thema Wohnen in indischen Städten ist nicht einfach nur ein Infrastrukturproblem. Es ist ein Gerechtigkeitsproblem, das dadurch deutlich wird, dass Millionen von Stadtbewohnern aufgrund einer komplexen Mischung aus Faktoren – darunter materielle Benachteiligung, ökologische Risiken, soziale Ausgrenzung und räumliche Ungleichheit – vertrieben, ausgegrenzt oder aus dem Wohnungsmarkt verdrängt werden. „Wohnungsgerechtigkeit: Eine Perspektive aus indischen Städten“ beleuchtet bekannte Probleme aus einem neuen Blickwinkel und eröffnet verschiedene Möglichkeiten für kollektives Handeln. In diesem Kurs untersuchen Sie verschiedene Ansätze zur Wohnungsgerechtigkeit, lernen, einen systematischen analytischen Rahmen auf indische Städte anzuwenden, und erkunden die gesamte Bandbreite praktischer Vorgehensweisen: von Aktivismus und direkter Aktion bis hin zu öffentlicher Politik, partizipativer Regierungsführung und Gemeinschaftsorganisation. Zu den Lernmaterialien gehören Vorlesungsvideos, interaktive Dashboards, internationale Fallstudien sowie seltene Erfahrungsberichte aus erster Hand von Wohnungsaktivisten und Organisatoren, die vor Ort in indischen Städten tätig sind. Diese helfen Ihnen dabei, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Wohnen mit Menschenwürde, Lebensgrundlagen, Wohlstand und Nachhaltigkeit verbunden ist. Der Kurs ermutigt die Lernenden, ihr Verständnis durch intensives Eintauchen in die Thematik und den Austausch mit anderen zu vertiefen. Den Abschluss bildet ein von Gleichgesinnten begutachteter Gastkommentar, in dem Sie Ihre eigene Position zur Wohnrechtsgerechtigkeit darlegen. Sie sollten sich anmelden, wenn Sie: • Stadtplaner*in, Wissenschaftler*in im Bereich städtischer Wohnungsbau oder Politikforscher*in sind • als Mitglied der Zivilgesellschaft oder als Mitarbeiter*in einer Nichtregierungsorganisation im Bereich Wohn- und Stadtrechte tätig sind • Student*in der Architektur, Stadtplanung, Stadtforschung, Sozialwissenschaften oder Sozialarbeit sind • Journalist*in, Aktivist*in oder Bürger*in sind, der/die Ungerechtigkeiten im Wohnungswesen genauer verstehen möchte Warum Sie sich anmelden sollten: Der Kurs führt die Teilnehmenden dazu an, den Zugang zu Wohnraum unter dem besonderen Blickwinkel der Gerechtigkeit zu betrachten – dabei werden materielle, ökologische, soziale und räumliche Ansätze miteinander verknüpft. Angesichts der anhaltenden Debatten über Sanierungspläne für Slums und Wohnungsbauprogramme, die für Millionen Menschen unerreichbar bleiben, ist der in diesem Kurs vorgestellte Rahmen für das Leben von Millionen Indern von Bedeutung. Am Ende dieses Kurses werden Sie: • über das angebotsorientierte Denken hinausgehen und einen Gerechtigkeitsrahmen anbieten können, der analytisch fundiert und praktisch umsetzbar ist • verschiedene Wohnrechtssysteme, einschließlich Mietwohnungen, und deren Auswirkungen auf die Wohngerechtigkeit analysieren können • in der Lage sein, die Bandbreite der Akteure, Praktiken und Handlungsmöglichkeiten zur Förderung der Wohngerechtigkeit zu erfassen • Konzepte der Angemessenheit, Erschwinglichkeit und Tragfähigkeit anwenden können, um die Wohnbedingungen in indischen Städten zu bewerten, und Ihre eigene Position zur Wohngerechtigkeit darlegen können













